Montag, 26. März 2018

Zululand ( Day 7 & 8 )


Song of The Day: Sia - Never give up

Morning Selfie

Evening Selfie

Strecke: ( Südafrika )  to Thousand Hills ( Zululand - Südafrika ) to Durban

Nach einer erholsamen Nacht ging es weiter Richtung Süden nach Zululand. Wir trafen relativ früh dort ein und wurden in einem Community Center von unseren Guides Tipp und Maxwell empfangen.

Wir bekamen ein kurze Einführung über die Arbeit die hier verrichtet wird. Hauptsächlich geht es darum, die Traditionen zu erhalten und gleichzeitig Entwicklungsarbeit zu leisten, was nicht immer einfach ist. Das Wetter zeigte sich von der Besten Seite und wir starten unsere Tour.
Wir starteten mit einer Tour zu einer natürlichen Heilerin der Zulus. Die Zulus selber sind Ureinwohner dieser Gegend, ein altes afrikanisches Volk mit vielen Traditionen und Geheimnissen. Die Heilerin selber spezialisiert sich hauptsächlich auf seelische Probleme, Probleme bei Partnerschaften und im Sexualleben. Bei wirklichen Krankheiten und Verletzungen, werden ihre Besucher immer zu medizinischen Einrichtungen und Ärzten geschickt. Die beiden Arten der Heiler arbeiten also Hand in Hand zusammen und versuchen sich nicht selbst in den Vordergrund zu rücken. Eine ziemlich Gute Zusammenarbeit zwischen Moderne und Tradition wenn ihr mich fragt.





Maxwell übersetzte alles was die Heiler in sagte sowie unsere Fragen. Man merkte allerdings, das sie uns sehr wohl Verstand und hier auch viel Show im Spiel war. Blei allem was wir an diesem Tag noch erlebten, spürte man immer, das es zwar ein wenig an den Tourismus angepasst war, allerdings immer die Traditionen berücksichtigt wurden und alle es sehr ernst nahmen, was immer sie taten. Insofern störten solche Kleinigkeiten nicht wirklich.
Nach dem allgemeinen Teil konnte man sich einem privaten Teil die Zukunft vorraus sagen. Anscheinend werde ich
- wieder gesund nach Hause zurück kommen
- und noch während der Reise meine Frau fürs Leben finden
Das hört sich vielleicht etwas komisch an, wenn ich das so hinschreiben, aber wir sie es präsentiert hat, die Knochen geworfen und ihre und meine Ahnen gegrüsst hat, kommt man nicht drum herum das ganze doch ein wenig ehrfürchtig zu betrachten.
Sie sagte mir auch das mein Grossvater über mich wacht und mich sicher durch die Reise und das Leben bringen wird. Das hat mich doch sehr berührt.


Danach haben wir ein typschische ( alte ) Hütte der Zulus besucht und sie haben einige Tänze vorgeführt. Davon dürften keine Photos gemacht werden da alle Teilnehmer fast nackt durchgeführt würden und die meisten der Tänzer-innen zwischen 5 und 12 Jahren alte waren. Aber wie gesagt, es wurde mit einer derartigen Ernsthaftigkeit durchgeführt, das man das vollkommen vergessen konnte. Die Tänze waren extrem kraftvoll, körperbetont. Als Musik gab es nur den Ryhtmus von 2 Trommeln, allerdings gingen die harten Schläge gegen das Instrument wirklich ins Mark.
Ich bin nicht darum herum gekommen mir zu denken, das diese Art des Lebens, dieser Tänze und Kultur etwas ist, von dem wir alle abstammen. Man wollte mittanzen und sich den Trommel hingehen. Das Gefühl dabei war sehr schwer zu beschreiben.






Nach dem Tanz ging es zu einer Gastfamilie bei der wir die Nacht verbrachten. Ich habe bewusst das haus mit den vielen Kindern gewählt. Ich weiss von den Philippinen wieviel Spass man mit Kindern bei einer Familie haben kann und sich wurde nicht enttäuscht. 2 Kinder zwischen 3 und 11, die in 4 Sprachen gleichzeitig versuchen die Südafrikanische Hymne zu singen.. viel besser wird's nicht :D

Wir hatten Gastgeschenke mitgebracht und wieviel Spass 20 Kinder mit einem Ball um 1 € haben können ist wirklich unglaublich. Ich glaube ich habe den halben Abend mit einem Kind auf den Schultern verbracht :D

Am nächsten Morgen ging es mit einer kurzen Fahrt weiter nach Durban, einer der größten Städte Südafrikas. Es wir ein toller aber auch auch ein wenig trauriger Tag. Unser Trip ist in 2 Teile unterteilt und der erste Teil endet in Durban. Ich muss mich von 5 neuen Freunden verabschieden. Dafür bekommen wir 9 neue Mitreisenden dazu! Yay! :D

Wir sind in einem Hostel namens Happy Hippo untergekommen und haben praktisch den ganzen Tag für uns. Wir haben uns entschieden den Tag am Strand zu verbringen und das Meer zu genießen, bevor wir am Abend die "Newbies" kennen lernen. Durban ist eine großartige Stadt und die Coast Line einfach toll.


Allerdings bekamen wir auch den ersten Geschmack
 das nicht alles so ungefährlich in Südafrika ist. Nach unserem Tag am Strand, sind wir einfach die Promenade entlang gegangen. Ich habe vorgeschlagen einfach die Nächte Strassen zu nehmen und uns den größten Hafen Südafrikas anzusehen. Nur eine Strassen nach der Promenade hat sich das Stadtbild dramatisch geändert. Die Shops sagen herunter gekommen aus und  es wirkte alles einfach ein wenig herunter gekommener . Wir sind nur 5 Minuten gegangen aber wussten, das wir eventuell versuchen sollten, wieder den Weg zurück zu geben. Wir waren allerdings bereits auf der Straße, in der sich unser Hostel befand, allerdings nur ca 20 Minuten Gewehg entfernt.

Zuerst dass ein alter Mann auf der Straße, der Charlotte, einer Mitreisenden aus Amerika zugerufen hat, das wir ausgeraubt werden würden wenn wir uns hier aufhalten würden. Das war unsere erste Warnung. Wir gingen zur nächsten grossen Kreuzunf und wollten von dort direkt weiter. Plötzlich hielt ein kleiner Pickup Truck neben uns  mit 4 weissen Afrikaans auf den Sitzplätzen. Der Fahrer fragte uns, ob wir wissen wo wir hingehen. Er meinte das wir in keiner guten Gegend seien und wirkte wirklich besorgt. 

Wir sagten ihm wo wir hin wollten und er deutet die Strassen hinunter.  Als wir die Strassen hinunter gingen ( wir waren übrigens zu sechst ) hielt auf einmal ein schwer gepanzertes Polizeiauto neben uns.
Sie wollten wissen wo wir hin wollten und erklärten uns, das es wirklich keine gute Idee wäre hier zu Fuss unterwegs zu sein. Das war ein wirklicher Weckruf. Sie haben bei praktisch eine Eskorte gegeben bis wir am Ende der Nachbarschaft waren und ca. 500 Meter entfernt von unserem Hotel. Ich kann nicht sagen das ich mich in dieser Zeit wohl gefühlt habe. Es ist nichts passiert, aber es hat mir gezeigt, das ich mich besser informieren muss, bevor ich Stadteile betrete. Selbst wenn diese nur eine Strasse von einer vollkommen sicheren Tourismusgegend entfernt ist.

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