Dienstag, 27. März 2018

Drakensberg ( Day 9 & 10 )


Song of The Day: Parov Stelar - The Sun

Morning Selfie

Evening Selfie

Strecke: Durban to Drakensberg

Die Neuen in unserer Gruppe sind ein Hammer und lassen super dazu. Soviel gemacht haben wir lange nicht mehr und es wurde eine lange Nacht in der Hauseigenen Bar in unserem Hostel in Durban. Ich kam viel zu spät ins Bett ins Bett und musste nach einer kurzen Nacht bereits um 6 Uhr wieder auf, um rechtzeitig zur Abfahrt unseres Trucks an Bord zu sein.

Es ging nun weiter Richtung Süden zu den Grenzen der Drakensberg Gebirgskette. Wir übernachten hier nun 2 Tage und geniessen die Aussicht von unserer Unterkunft. Die bisherigen beste am gesamten Trip. Ich teile mir, natürlich, wieder ein kleines Apartment mit meinem Freund Harry, der mir mittlerweile wirklich aus Herz gewachsen ist. Wenn ich mit 63 nicht genauso gut drauf bin wie dieser Kerl, dann hab ich was falsch gemacht. Der Campingplatz besitzt einen eigenen Pool, ein Indoor Jakuzi mit Bar und vielem mehr. Achja, hab ich schon die großartige Aussicht auf die Drakensberge erwähnt? Hier könnte ich ohne Probleme eine Woche und länger bleiben.





Am Frühen Nachmittag sind wir alle gemeinsam zu einer kleinen Wanderung an den Rand der Berge aufgebrochen. Es war heiß, stickig und saugeil :D
Die Wanderung führte uns einen Fluss entlang, während Arten links und rechts vom Weg neugierig zu uns rüber sahen. Auf dem Rückweg hielten wir am Fluss für eine Stunde um unter einem Wasserfall schwimmen zu gehen.


Leider hatte die letzte Nacht doch ihren Tribut gezollt. Ich fühlte mich auf der Rückfahrt nicht wohl und es wurde auch nach dem Abendessen nicht besser. das hatte zur Folge, dass ich bereits um 8 als erster im Bett gelegen bin. Ich schätze das ich zusätzlich zur letzten Nacht auch ein wenig zu viel sonne abbekommen hatte. Der Anfang der Nacht war nicht sehr erholsam, allerdings waren 10 Stunden Schlaf dann doch genug, um mich wieder auf den Damm zu bringen.

Heute stand eine lange Wanderung in die Drakensberge an, die allerdings optional war, und auch extra bezahlt werden musste. Diese Wanderung hat mir während der Nacht auch Kopfzerbrechen verursacht, da ich nicht wusste, ob meine Knie die Lagune Wanderung mitmachen würden. Ich wollte einfach nicht dann irgendwie auf dem Berg stehen und dann die ganze Gruppe dazu zwingen, umkehren zu müssen weil ich nicht weiter konnte. Zum Glück entschied ich mich trotzdem dafür. 2 unserer Newbies sind 2 Deutsche Frauen aus Stuttgart. Marion, selber ein wenig mit den Knien am Laborideen, hat mir mein rechtes Knie bandagiert und dafür gesorgt, das ich den ganzen Tag geniessen konnte.

Und was für eine Wanderung es war. Sie kommt sicherlich in die Top 3 Ausflüge die ich jemals unternommen habe. nach 2 Stunden Autofahrt kamen wir auf ca 2500 m Höhe auf einem kleinen Parkplatz an. Von dort ging ist auf einen Hike zum sogenannten Amphitheater. Dies beinhaltete die Aussicht würden gesamten Nationalpark, einer 1000m hohen Felswand und des höchsten Wasserfälle Afrikas ( und dem zweithöchsten der gesamten Welt ). Es ging ca. 2 Stunden Bergauf bevor wir an einer schmalen Schlucht ankommen, die wir direkt nach oben klettern müssten. Wir kamen alle gehörig aus dem Atem, nachdem wir nach 25 Minuten Kletterei auf 3100m auf dem dortigen Hochplateau angekommen waren.


Zu diesem Zeitpunkt hatten wir noch ziemlich viele Wolken, aber ab und an konnten wir bereits die Aussicht über das gesamte Länge geniessen. Nach einer kurzen Jause machten wir uns auf den Weg, über den Grad der Berge zum Wasserfall.
Genau in dieser Zeit brauchen die Wolken auf und gaben die Tage Schönheit des Landes zum Besten. Kaum ein Ausblick wird das je toppen können, was ich dort sehen und erleben durfte. Wir badeten in einem kleinen Becken, nur ca. 20 m vom Fall entfernt, während uns Einheimische Lesothische Schafshirten ein wenig verständnislos beobachteten.






Da wir durch die Schlucht nicht zurück konnten, ging es um den Weg herum zu ein paar installierten Stahlleitern, die uns zurück auf den Pfad nach unten führten. Die Aussicht auf den Weg nach unten, werde ich sicher mein Leben lang nicht vergessen können. Ich war allen vorraus gelaufen, da es für mich und meine Knie besser ist, einfach zügig herunter zu kommen. Aber ich blieb zwischendurch immer solang stehen, sodass ich Recht bald wieder eingeholt wurde. Ich fand ganz einfach, das es nicht möglich ist, den Pfad einfach drunter zu laufen, ohne die Landschaft zu geniessen.

Wenn mich ab heute jemand fragt, wo der beste Platz für Wanderungen ist, werde ich ohne nachzudenken Antworten: Drakensberg, Südafrika.

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