Mittwoch, 4. April 2018

Buccaneers Bar Stories ( Day 14 & 15 )


Song of The Day:  Schandmaul - Drei Prüfungen

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Strecke: Lesotho ( Südafrika ) to Cintsa East ( Südafrika)

Man kann sich in Afrika auf nicht vieles 100% verlassen. Auch nicht auf den Wetterbericht. Luckily for us ;)
Wir hatten die letzten 2 Tage zwar kein heißes Wetter, aber der angesagte  Dauerregen blieb uns erspart und wir konnten die Zeit in der Buccaneers Camping Lodge, unserem zuletzten Zuhause, richtig geniessen. Die Lodge lag an einer Bucht, die nur während Flut eine Verbindung zum offenen Meer hatte. Der Strand selbst war aus feinem Sand der auf einem Teil von Felsen durchzogen war. Innerhalb dieser Felsen bildeten sich kleine Pools, die ebenfalls nur bei Flut von frischem Meerwasser versorgt wurden. In diesen, wimmelte es nur so von kleinen Fischen und Krabben. Ich habe mich angestrengt auf die Suche nach einem Oktopus gemacht, die sich gerne in solchen Pools aufhalten. Leider ohne Erfolg, aber ja, man hat nicht immer Glück.



Am ersten Abend hatten wir ein gemeinsames Essen im Restaurant der Lodge. Danach ging es in die Bar, die für alle unserer Gruppe die Endstation darstellen sollte. "Zufällig" hatten sie an der Bar einen kleinen Extrabereich, auf dem ein Jenga Turm nur wartete, umgeworfen zu werden. Looser pays the round. Nach 15 Runden, von denen ich zum Glück nur 2 zahlen musste, hab i aufgehört zu zählen.
Dementsprechend ruhig war der 2te Tag unseres Aufenthaltes dort. 



Die bereits erwähnte Stranderkundung, bei der mich Julia, eine Mitreisende aus der Schweiz begleitete, ein paar gemütliche Stunden auf einer Poolliege, essen und plaudern. Um ehrlich zu sein, hab ich es einfach Mal genossen, einen Tag einfach nichts zu tun. Die Lodge bot zwar auch Aktivitäten wie Quad Bikes oder kurze Wanderungen an, allerdings hat mich nichts dermaßen angesprochen das es mich aus meinem "Faul-Modus" heraus holen konnte.

Montag, 2. April 2018

Lesotho ( Day 11 - 13 )


Song of the day: Rich Austin - The Bee Song

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Evening Selfie

Strecke Drakensberg ( Südafrika ) to Maleialeia ( Lesotho )

Nach einer langen Fahrt sind wir in Lesotho angekommen. Wir mussten fast die ganze Gebirgskette umrunden bevor wir über die Grenze in das von den Drakensbergen eingeschlossene Land einreisen konnten.  Die letzte Stunde ging es über eine holprige Landstrasse in ein grosses Tal. Unser Camp war am Ende des Tals und wir bezogen kleine Strohhütten, die knapp für 2 Leute Platz boten. Strom gab es nur von 18 bis 22 Uhr. Die ganze Anlage wurde mit Solarenergie betrieben und trotzdem fehlte es an nichts. Die Aussicht auf das Tal war wieder Mal grossartig und auch das Wetter hat mitgespielt.





Marion, eine der deutschen Mitreisenden, hatte Geburtstag und wir hatten "heimlich", also so gut es eben ging,  eine kleine Torte, Kerzen und Sekt besorgt. Wir haben uns am Lagerfeuer die Zeit bis Mitternacht vertrieben und dann noch bis 1 gefeiert.
Am 2ten Tag stand wieder eine kleine Wanderung zu einem nahe gelegenen Wasserfall an. Unser Camp war auf einem Plateau auf ca 1800m Seehöhe gelegen, und wir stiegen zuerst ab, bevor wir dem Flusslauf für 2 Stunden folgten. Der Wasserfall stürzte in kleines Becken, indem wir sogar ein wenig schwimmen konnten.



Wir wollten später noch in einem kleinen Dorf, außerhalb unseres Camps,  ein wenig Bier und Cider für den Abend besorgen, konnten aber keinen Shop finden. Dafür fanden wir eine kleine lokale Bar, indem auch ein paar der Guides unserer Wanderung grade ein wenig relaxten. Nach ein paar Drinks haben wir uns dann entschieden, am Abend dort wieder ein zufallen.


Fast alle aus unserer Gruppe haben sich gegen 8 Uhr auf den Weg zur Bar gemacht. Es wurde ein spaßiger Abend unter uns und auch mit den Einheimischen, die sehr verwundert, aber auch sehr erfreut waren das sich ein paar weisse Touristen in diese Bar verirrt hatten. Tip: Versuche niemals ein Dance Off mit einem Lesotho zu gewinnen. Keine Chance :D

Danach saßen wir noch ein paar Stunden bei unseren Hütten am Lagerfeuer und genossen den Rest des Abend.

Heute morgen hat es beim Aufstehen wie aus Kübeln geschüttet und die Temperatur war selbst für die hier herrschenden Verhältnisse ziemlich niedrig. Wir haben jetzt fast 12 Stunden Fahrt zurück an die Südafrikanische Küste vor uns und der Wetterbericht sagt nur Regen die nächsten Tage vorraus. Die nächsten 2 Tage verbringen wir an einem Campingplatz am Meer und wie in Mosambik werden wir wohl einfach das beste draus machen, sollte es nicht besser werden. Mal abwarten :)

Dienstag, 27. März 2018

Drakensberg ( Day 9 & 10 )


Song of The Day: Parov Stelar - The Sun

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Strecke: Durban to Drakensberg

Die Neuen in unserer Gruppe sind ein Hammer und lassen super dazu. Soviel gemacht haben wir lange nicht mehr und es wurde eine lange Nacht in der Hauseigenen Bar in unserem Hostel in Durban. Ich kam viel zu spät ins Bett ins Bett und musste nach einer kurzen Nacht bereits um 6 Uhr wieder auf, um rechtzeitig zur Abfahrt unseres Trucks an Bord zu sein.

Es ging nun weiter Richtung Süden zu den Grenzen der Drakensberg Gebirgskette. Wir übernachten hier nun 2 Tage und geniessen die Aussicht von unserer Unterkunft. Die bisherigen beste am gesamten Trip. Ich teile mir, natürlich, wieder ein kleines Apartment mit meinem Freund Harry, der mir mittlerweile wirklich aus Herz gewachsen ist. Wenn ich mit 63 nicht genauso gut drauf bin wie dieser Kerl, dann hab ich was falsch gemacht. Der Campingplatz besitzt einen eigenen Pool, ein Indoor Jakuzi mit Bar und vielem mehr. Achja, hab ich schon die großartige Aussicht auf die Drakensberge erwähnt? Hier könnte ich ohne Probleme eine Woche und länger bleiben.





Am Frühen Nachmittag sind wir alle gemeinsam zu einer kleinen Wanderung an den Rand der Berge aufgebrochen. Es war heiß, stickig und saugeil :D
Die Wanderung führte uns einen Fluss entlang, während Arten links und rechts vom Weg neugierig zu uns rüber sahen. Auf dem Rückweg hielten wir am Fluss für eine Stunde um unter einem Wasserfall schwimmen zu gehen.


Leider hatte die letzte Nacht doch ihren Tribut gezollt. Ich fühlte mich auf der Rückfahrt nicht wohl und es wurde auch nach dem Abendessen nicht besser. das hatte zur Folge, dass ich bereits um 8 als erster im Bett gelegen bin. Ich schätze das ich zusätzlich zur letzten Nacht auch ein wenig zu viel sonne abbekommen hatte. Der Anfang der Nacht war nicht sehr erholsam, allerdings waren 10 Stunden Schlaf dann doch genug, um mich wieder auf den Damm zu bringen.

Heute stand eine lange Wanderung in die Drakensberge an, die allerdings optional war, und auch extra bezahlt werden musste. Diese Wanderung hat mir während der Nacht auch Kopfzerbrechen verursacht, da ich nicht wusste, ob meine Knie die Lagune Wanderung mitmachen würden. Ich wollte einfach nicht dann irgendwie auf dem Berg stehen und dann die ganze Gruppe dazu zwingen, umkehren zu müssen weil ich nicht weiter konnte. Zum Glück entschied ich mich trotzdem dafür. 2 unserer Newbies sind 2 Deutsche Frauen aus Stuttgart. Marion, selber ein wenig mit den Knien am Laborideen, hat mir mein rechtes Knie bandagiert und dafür gesorgt, das ich den ganzen Tag geniessen konnte.

Und was für eine Wanderung es war. Sie kommt sicherlich in die Top 3 Ausflüge die ich jemals unternommen habe. nach 2 Stunden Autofahrt kamen wir auf ca 2500 m Höhe auf einem kleinen Parkplatz an. Von dort ging ist auf einen Hike zum sogenannten Amphitheater. Dies beinhaltete die Aussicht würden gesamten Nationalpark, einer 1000m hohen Felswand und des höchsten Wasserfälle Afrikas ( und dem zweithöchsten der gesamten Welt ). Es ging ca. 2 Stunden Bergauf bevor wir an einer schmalen Schlucht ankommen, die wir direkt nach oben klettern müssten. Wir kamen alle gehörig aus dem Atem, nachdem wir nach 25 Minuten Kletterei auf 3100m auf dem dortigen Hochplateau angekommen waren.


Zu diesem Zeitpunkt hatten wir noch ziemlich viele Wolken, aber ab und an konnten wir bereits die Aussicht über das gesamte Länge geniessen. Nach einer kurzen Jause machten wir uns auf den Weg, über den Grad der Berge zum Wasserfall.
Genau in dieser Zeit brauchen die Wolken auf und gaben die Tage Schönheit des Landes zum Besten. Kaum ein Ausblick wird das je toppen können, was ich dort sehen und erleben durfte. Wir badeten in einem kleinen Becken, nur ca. 20 m vom Fall entfernt, während uns Einheimische Lesothische Schafshirten ein wenig verständnislos beobachteten.






Da wir durch die Schlucht nicht zurück konnten, ging es um den Weg herum zu ein paar installierten Stahlleitern, die uns zurück auf den Pfad nach unten führten. Die Aussicht auf den Weg nach unten, werde ich sicher mein Leben lang nicht vergessen können. Ich war allen vorraus gelaufen, da es für mich und meine Knie besser ist, einfach zügig herunter zu kommen. Aber ich blieb zwischendurch immer solang stehen, sodass ich Recht bald wieder eingeholt wurde. Ich fand ganz einfach, das es nicht möglich ist, den Pfad einfach drunter zu laufen, ohne die Landschaft zu geniessen.

Wenn mich ab heute jemand fragt, wo der beste Platz für Wanderungen ist, werde ich ohne nachzudenken Antworten: Drakensberg, Südafrika.

Montag, 26. März 2018

Zululand ( Day 7 & 8 )


Song of The Day: Sia - Never give up

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Strecke: ( Südafrika )  to Thousand Hills ( Zululand - Südafrika ) to Durban

Nach einer erholsamen Nacht ging es weiter Richtung Süden nach Zululand. Wir trafen relativ früh dort ein und wurden in einem Community Center von unseren Guides Tipp und Maxwell empfangen.

Wir bekamen ein kurze Einführung über die Arbeit die hier verrichtet wird. Hauptsächlich geht es darum, die Traditionen zu erhalten und gleichzeitig Entwicklungsarbeit zu leisten, was nicht immer einfach ist. Das Wetter zeigte sich von der Besten Seite und wir starten unsere Tour.
Wir starteten mit einer Tour zu einer natürlichen Heilerin der Zulus. Die Zulus selber sind Ureinwohner dieser Gegend, ein altes afrikanisches Volk mit vielen Traditionen und Geheimnissen. Die Heilerin selber spezialisiert sich hauptsächlich auf seelische Probleme, Probleme bei Partnerschaften und im Sexualleben. Bei wirklichen Krankheiten und Verletzungen, werden ihre Besucher immer zu medizinischen Einrichtungen und Ärzten geschickt. Die beiden Arten der Heiler arbeiten also Hand in Hand zusammen und versuchen sich nicht selbst in den Vordergrund zu rücken. Eine ziemlich Gute Zusammenarbeit zwischen Moderne und Tradition wenn ihr mich fragt.





Maxwell übersetzte alles was die Heiler in sagte sowie unsere Fragen. Man merkte allerdings, das sie uns sehr wohl Verstand und hier auch viel Show im Spiel war. Blei allem was wir an diesem Tag noch erlebten, spürte man immer, das es zwar ein wenig an den Tourismus angepasst war, allerdings immer die Traditionen berücksichtigt wurden und alle es sehr ernst nahmen, was immer sie taten. Insofern störten solche Kleinigkeiten nicht wirklich.
Nach dem allgemeinen Teil konnte man sich einem privaten Teil die Zukunft vorraus sagen. Anscheinend werde ich
- wieder gesund nach Hause zurück kommen
- und noch während der Reise meine Frau fürs Leben finden
Das hört sich vielleicht etwas komisch an, wenn ich das so hinschreiben, aber wir sie es präsentiert hat, die Knochen geworfen und ihre und meine Ahnen gegrüsst hat, kommt man nicht drum herum das ganze doch ein wenig ehrfürchtig zu betrachten.
Sie sagte mir auch das mein Grossvater über mich wacht und mich sicher durch die Reise und das Leben bringen wird. Das hat mich doch sehr berührt.


Danach haben wir ein typschische ( alte ) Hütte der Zulus besucht und sie haben einige Tänze vorgeführt. Davon dürften keine Photos gemacht werden da alle Teilnehmer fast nackt durchgeführt würden und die meisten der Tänzer-innen zwischen 5 und 12 Jahren alte waren. Aber wie gesagt, es wurde mit einer derartigen Ernsthaftigkeit durchgeführt, das man das vollkommen vergessen konnte. Die Tänze waren extrem kraftvoll, körperbetont. Als Musik gab es nur den Ryhtmus von 2 Trommeln, allerdings gingen die harten Schläge gegen das Instrument wirklich ins Mark.
Ich bin nicht darum herum gekommen mir zu denken, das diese Art des Lebens, dieser Tänze und Kultur etwas ist, von dem wir alle abstammen. Man wollte mittanzen und sich den Trommel hingehen. Das Gefühl dabei war sehr schwer zu beschreiben.






Nach dem Tanz ging es zu einer Gastfamilie bei der wir die Nacht verbrachten. Ich habe bewusst das haus mit den vielen Kindern gewählt. Ich weiss von den Philippinen wieviel Spass man mit Kindern bei einer Familie haben kann und sich wurde nicht enttäuscht. 2 Kinder zwischen 3 und 11, die in 4 Sprachen gleichzeitig versuchen die Südafrikanische Hymne zu singen.. viel besser wird's nicht :D

Wir hatten Gastgeschenke mitgebracht und wieviel Spass 20 Kinder mit einem Ball um 1 € haben können ist wirklich unglaublich. Ich glaube ich habe den halben Abend mit einem Kind auf den Schultern verbracht :D

Am nächsten Morgen ging es mit einer kurzen Fahrt weiter nach Durban, einer der größten Städte Südafrikas. Es wir ein toller aber auch auch ein wenig trauriger Tag. Unser Trip ist in 2 Teile unterteilt und der erste Teil endet in Durban. Ich muss mich von 5 neuen Freunden verabschieden. Dafür bekommen wir 9 neue Mitreisenden dazu! Yay! :D

Wir sind in einem Hostel namens Happy Hippo untergekommen und haben praktisch den ganzen Tag für uns. Wir haben uns entschieden den Tag am Strand zu verbringen und das Meer zu genießen, bevor wir am Abend die "Newbies" kennen lernen. Durban ist eine großartige Stadt und die Coast Line einfach toll.


Allerdings bekamen wir auch den ersten Geschmack
 das nicht alles so ungefährlich in Südafrika ist. Nach unserem Tag am Strand, sind wir einfach die Promenade entlang gegangen. Ich habe vorgeschlagen einfach die Nächte Strassen zu nehmen und uns den größten Hafen Südafrikas anzusehen. Nur eine Strassen nach der Promenade hat sich das Stadtbild dramatisch geändert. Die Shops sagen herunter gekommen aus und  es wirkte alles einfach ein wenig herunter gekommener . Wir sind nur 5 Minuten gegangen aber wussten, das wir eventuell versuchen sollten, wieder den Weg zurück zu geben. Wir waren allerdings bereits auf der Straße, in der sich unser Hostel befand, allerdings nur ca 20 Minuten Gewehg entfernt.

Zuerst dass ein alter Mann auf der Straße, der Charlotte, einer Mitreisenden aus Amerika zugerufen hat, das wir ausgeraubt werden würden wenn wir uns hier aufhalten würden. Das war unsere erste Warnung. Wir gingen zur nächsten grossen Kreuzunf und wollten von dort direkt weiter. Plötzlich hielt ein kleiner Pickup Truck neben uns  mit 4 weissen Afrikaans auf den Sitzplätzen. Der Fahrer fragte uns, ob wir wissen wo wir hingehen. Er meinte das wir in keiner guten Gegend seien und wirkte wirklich besorgt. 

Wir sagten ihm wo wir hin wollten und er deutet die Strassen hinunter.  Als wir die Strassen hinunter gingen ( wir waren übrigens zu sechst ) hielt auf einmal ein schwer gepanzertes Polizeiauto neben uns.
Sie wollten wissen wo wir hin wollten und erklärten uns, das es wirklich keine gute Idee wäre hier zu Fuss unterwegs zu sein. Das war ein wirklicher Weckruf. Sie haben bei praktisch eine Eskorte gegeben bis wir am Ende der Nachbarschaft waren und ca. 500 Meter entfernt von unserem Hotel. Ich kann nicht sagen das ich mich in dieser Zeit wohl gefühlt habe. Es ist nichts passiert, aber es hat mir gezeigt, das ich mich besser informieren muss, bevor ich Stadteile betrete. Selbst wenn diese nur eine Strasse von einer vollkommen sicheren Tourismusgegend entfernt ist.

Freitag, 23. März 2018

Mosambik ( Day 5 - 7 )

Song of the day: Avicii – The Nights
Morning Selfie
Evening Selfie

Strecke: Von Hlane ( Swasiland ) to Ponta do Ouro ( Mosambik ) to Santa Lucia ( Südafrika )

Wie macht man sich in einem afrikanischen Nationalpark Freunde? Um 2 Uhr morgens laut „The Lion sleeps tonight“ zu singen ist wohl der falsche Weg. Aber ja, wir lernen noch ;)
Wie man aber bereits merkt findet unsere kleine Reisegruppe langsam zueinander. Meistens wird’s am Abend dann immer ziemlich spät und das aus dem Zelt kriechen am Morgen immer schwerer.

Nach einer Nacht im Hlane Nationalpark, sind wir früh morgens Richtung Mosambik aufgebrochen. Für diese Strecke hatte ich mich einfach mal kurzerhand zu unserem Fahrer Lolli auf den Beifahrersitz unseres Trucks geschwungen. Die Strassenverhältnisse wurden innerhalb Swasiland teils immer schlechter und es war ein ziemlich holpriger Tag. Die Strecke ging zurück nach Südafrika und dann wieder Richtung Norden nach Mosambik.





Dieses Mal war bei 35 Grad und strahlendem Sonnenschein afrikanisches Wetter angesagt. Durch unseren Streckenverlauf, müssten wir an diesem Tag 2 Mal über Landesgrenzen. Zuerst zurück nach Südafrika und dann hinein nach Mosambik. An der 2ten Grenze packten wir unsere Rucksäcke für 2 Tage und führen mittels eines Jeeps weiter ins Landesinnere. Es gibt dort einfach keine Strassen und ein paar versandete Wege ist alles was wir zur Verfügung hatten. Wir mussten allerdings eine Stunde an der Grenze auf die Jeeps warten. Die Zeit haben wir uns mit meinem neuen Lieblingsgetränk, Savannah cider und Pool Billard auf einem wackligen Tisch mit unterschiedlich grossen Kugeln vertrieben. Direkt hinter dem Grenzzaun hatte jemand einfach eine kleine Bar aufgebaut. Wir waren also sicher nicht die ersten die auf einen Transport nach Mosambik hinein warten mussten.

Nach ca 45 Minuten Fahrt kamen wir in unserem Camp an, das mehr Dschungel als ein Campingplatz war. Man merkte aber das der Tourismus dort Fuß zu fassen begonnen hatte. Es gab Bars, ein Tauchcenter und Duschen, obwohl die Wasserversorgung mehr sporadisch war. Das erste was ich tun wollte war, mich ins Meer zu werfen und den Strand zu genießen. Es war das erste Mal in Südafrika das ich dem Meer überhaupt Nahe gekommen bin. Allerdings müssten wir bald alle feststellen, das der indische Ozean hier ein wenig anders zu genießen ist, als das Mittelmeer. Die Wellen  war ziemlich hoch und bereits nach ein paar Metern könnte man die starke Strömung spüren, die versuchte einen nach draussen zu ziehen. Der Strand war wunderbar sauber, lang und weiss, allerdings gab es keine Sicherheitsvorkehrungen wie Rettungsschwimmer oder dergleichen. Mehr als bis zur Hüfte hatte sich aufgrund der Bedingungen also niemand hinein getraut. ….besser so.
Wir hatten von unserem Guide Jay gehört, das leider schlechtes Wetter gemeldet wurde, aber dagegen könnten wir nicht viel tun, auch wenn Zelten im Regen alles andere als ein Spass ist. Am Abend zog eine Gewitterfront über uns und der ganze Himmel war von den Blitzen oft sekundenlang taghell.
Der Regen blieb uns jedoch bis zum nächsten Tag erspart. Ich wollte mit 3 anderen aus unserer Gruppe die Möglichkeit nutzen, und 1 oder 2 Tauchgänge absolvieren. Leider waren die Bedingungen nicht gut und die Touren würden gecancelt. Sogar eine simple Ausfahrt mit dem Boot, die die meisten anderen gebucht hatten, wurde abgesagt. Ab 11. Uhr begann es in Strömen zu Giessen und hat bis jetzt nicht aufgehört. Wir haben das Beste aus dem Tag gemacht und praktisch jede Bar in dem kleinen anliegenden Dorf besucht. Die letzte Station war eigentlich nur ein winziger Laden mit einem Lautsprecher. Wir haben die kleine Terrasse einfach zuner ner Tanzfläche umfunktioniert und fast 2 Stunden dort verbracht. Wirklich großartiger Tag.









Bis 2 Uhr morgens waren wir alle allerdings bis auf die Knochen durchgefroren. Dauerregen hilft einem nicht gerade warm zu bleiben. Da wir nur einen kleinen Teil unseres Gepäcks vom Truck mitnehmen könnten, war alle was ich dabei hatte bereits vollkommen durchnässt. Unser „Dschungelcamp“ mit den Zelten sah aus wie nach einem Tsunami. In und außerhalb der Zelte. Da wir es heute morgen eilig hatten, haben wir einfach alles so wie es war eingepackt und verladen. Das nächste Mal Zelte aufstellen und sauber machen wird kein Spass werden ;)


Gefrühstückt würde direkt an der Grenze im Niemandsland, während wir auf unsere Abfertigung warteten.


Heute haben alle, inklusive mir, die Möglichkeit wahr genommen ein paar Euro mehr zu zahlen, um in einem kleinen Hotel unterzukommen. Jeder möchte mal raus aus den nassen Gewändern und eine warme Dusche geniessen.

Nachsatz: Grade Stromausfall.. nur kaltes Wasser.... Welcome to Afrika