Nach dem ersten erfolgreichen Tag auf und unter dem Wasser, machte uns unser Divemaster auf ein paar Stahlseile aufmerksam, die von der Hauptinsel in einem leichten Bogen zu einer kleineren Insel im Meer führten. Mir waren sie bis dahin noch nicht mal aufgefallen, da wir unsere Tauchgänge auf der anderen Seite der Bucht hatten. Jetzt allerdings war die Neugier geweckt.
Nach kurzem Nachfragen wurde uns gesagt, daß sich dort ein sehr langer Flying Fox von einer auf die Andere spannt. Für Alle denen der Ausdruck Flying Fox nichts sagt: In einem Klettergurt wird man an einer Kabelrolle festgeschnallt, die widerrum in das Seil eingehakt wird. Dann heissts einfach von der Plattform abdrücken und das Stahlseil entlang nach unten sausen. Klingt gefährlich und dumm? Ja! Also nichts wie hin!
Direkt nachdem wir am Strand abgesetzt wurden, machten wir uns via Tricycle auf den Weg Richtung Zipline, wie der Flying Fox auch noch genannt wird. Der Weg nach Oben ging über ziemlich steile und teils nicht gerade vertrauenserregende Sprossen und Leitern aus Bambus, aber einen Aufzug hatten sie wohl noch nicht fertig gebaut, da heissts die Wadeln eincremen und losmarschieren. Bernard meinte bereits nach 10 Minuten, dass diese Plackerei niemals die Abfahrt Wert sein konnte und startete einen Korrumpierungsversuch gegen den Ziplining Plan, aber im Endeffekt ist auch er Oben angekommen, auch wenn er uns noch 2 Tage später mit dem furchtbaren Aufstieg in den Ohren liegt. Wir haben ihn überlebt, auch wenn wir uns bei der nun folgenden Abfahrt nicht so ganz sicher waren. Michi wirkte doch etwas blaß als wir uns gemeinsam in das Seil eingehängt haben. Die Abfahrt war ein wahnsinn und wir fuhren über das Meehr hinweg praktisch in den Sonnenuntergang hinein. Die Temperaturen waren um diese Zeit schon deutlich angenehmer und so konnten wir die ca. 1 Minute lange Fahrt voll geniessen.
Soll heissen wir haben gejohlt, geschriehen und uns gegenseitig aneinander geklammert. Zum Glück war Ebbe und wir konnten über einen schmalen Bereich auf die Hauptinsel zurückgehen, ansonsten wäre uns wohl ein weiterer Schwimmausflug nicht erspart geblieben.
Ich war nach dem ersten Tag hundemüde und bin echt kaputt ins Bett gefallen. Der morgige Tag sollte einige unvergessliche Erlebnisse bereithalten, dass konnte ich aber natürlich noch nicht wissen...
Wir starteten den Tag wie auch den Tag zuvor. Früstück um 07:30, denn um 08:00 Uhr wollten wir bereits wie ausgemacht an der Tauchbasis sein und ins Boot zu neuen Abenteuern klettern. Wir hatten allerdings vom Vortag gelernt! Nachdem wir zuvor über eine halbe Stunde auf unser Essen gewartet hatten und zu spät gekommen sind ( Der Koch war anscheinend mit dem Andrang für das Frühstück überfordert, denn wir waren ja schliesslich vier Personen - und zwar die Einzigen ), wurde dieses Mal am Abend vorbestellt. Änderte wenig .. Dieses mal waren wohl die anderen zusätzlichen 3 Gäste Grund für die lange Dauer der Bestellung.
Wir kamen also pünkltich philippinische Zeit - 15 Minuten zu spät - an der Tauchbasis an un bestellten auch unser Mittagessen vor, das hatte im Restaurant am Tag zuvor über eine Stunde gebraucht. Wir sahens aber eher gelassen, an die philippinschen Zeitverständnisse muss man sich eben gewöhnen.
Wir hatten 2 grossartige Tauchgänge bei wunderschönem Wetter und ruhiger See. Ausserdem begleitete uns dieses Mal eine in Thailand lebende Amerikanerin auf unserer Tauchtour. Sarah arbeitet in ihrer derzeitigen Wahlheimt als Kindergärtnerin und war mit 3 Freundinnen auf Urlaub hier, allerdings war sie die einzige Taucherin. Wir hatten sie schon am Abend zuvor kurz an der Tauchbasis getroffen und hatten versucht sie vom Tauchen zu überzeugen. Als Lockmittel nutzten wir eine Erzählung von 2 Tintenfischen, die wir beim letzten Tauchgang beim Sex überrascht hatten. Hat anscheinend funktioniert ...also sie damit zu überreden...
Wir haben uns alle auf Anhieb gut verstanden und viele Reisegeschichten und Erfahrungen ausgetauscht. Wir kamen auf das Thema Nightdiving ( Ein Tauchgang bei Nacht mit Taschenlampe ) zu sprechen und sie meinte, dass sie bereits Einige hinter sich hatte und diese einfach phenomenal seien. Also haben wir uns kurzerhand für einen vierten Tauchgang in der Nacht entschieden.. ich für meinen Teil sollte es nicht bereuen.
Bevor wir zu der Erzählung des Nachttauchganges kommen, muss ich noch erwähnen, dass wir auch an diesem Tag mehr als eine Stunde auf unser Essen gewartet haben. Der Koch war heute leider einfach nicht im Restaurant erschienen. Naja... Wie gesagt, Gewöhnungssache. Aber dafür waren die danach frisch zubereiteten Fischcurries im Nachbarrestaurant der Hammer!
Wir starteten gegen 18:30 mit dem Boot und erreichten gegen 19:00 Uhr unsere Tauchziel an einer Insel im Osten der Bucht. Es war mittlerweile ziemlich dunkel geworden und ich war doch ewtas nervös. Der Gedanke daran nichts zu sehen, während man im Wasser nach unten ins Nichts glitt, war doch ein wenig Respekt einflössend, aber zuletzt war die Lust auf dieses Abenteuer doch viel Größer als alles Andere. Wir liessen uns zu Sechst ins Wasser fallen und begannen mit dem Abtauchen. Ausser dem schein der Taschenlampen war es stockfinster und nur wenn der Lichtstrahl auf etwas
traf - sei das nun Fisch, Fels oder andere Taucher - konnte man sich orientieren. Alleine das stellte einen doch auf die Probe und ich muss sagen, dass ein Nachttauchgang technisch sicher anspruchsvoller ist als ein Tauchgang unter Tags. Die Handzeichen sind schwierig zu geben und die Instrumente können nur erschwert abgelesen werden. Nichtsdestotrotz war es ein tolles Gefühl in der Nacht durchs Wasser zu gleiten.
Nach ungefähr 20 Minuten nahmen wir eine Bewegung neben uns wahr. Mehrere Leute richteten ihre Taschlampe weg vom Felsen ins Schwarze und fanden dort einen riesen Fisch. Nach kurzer Begutachtung konnte ich fix sagen, dass es sich um einen Baracuda handelte und zwar um einen Mordsgroßen. Am Anfang schwamm er nur so vor sich her, aber nach Kurzem schien ihn der Schein der Lampen aggressiv zu machen und er bewegte sich immer schneller und abgehackter umher, wobei er uns ziemlich Nahe kam. Unser Divemaster deutete uns, wir sollten uns weiter entfernen und drückte uns vom dem Fisch weg, allerdings war dem Baracuda anscheinend genau diese Bewegung aber zuviel. Blitzschnell schoss er vor, biss in das Jacket des Divemaster und war auch schon wieder fort. Es ging alles so schnell, dass man es nicht mal richtig sehen konnte. Der Biss - oder auch nur ein anstossen, wir konnten das nicht genau feststellen - verletzte ihn aber nicht und beschädigte auch kein Equipment. So schnell der Fisch hier war, war er auch wieder weg und wir sahen wieder nur Schwärze.
Wir setzten unsere Tauchgang fort, bis es Zeit wurde, wieder aufzutauchen. Wir legten einen Sichheitsstopp auf 5m Tiefe ein - ein Standardvorgang bei jedem Tauchgang - und wurde dort von einer Unmenge an Plankton begrüßt. Abertausende von kleinen Tieren umschwärmten uns und kitzelten auf der Haut. Man konnte vor lauter Gewusel fast nichts mehr sehen und unser Divemaster deutete uns die Taschenlampen abzuschalten. Als alle Licher auswaren, konnte man sehen, dass jedes dieser kleinen Tiere fluoriszierend war und einmal stärker und dann wieder schwächer leuchtete. Vor allem wenn man seine Flossen bewegte konnte man das Licht sehen, fast so als würde man sich durch leuchtenden Staub hindurch bewegen.
Nachdem wir so nun ein paar Minuten verbracht hatten, war es an der Zeit wieder ins Boot zu klettern und den Weg zurück anzutreten. Es gab in der Umgebung keinerlei Lichter und die Sterne strahlten so hell und zahlreich, wie ich es bis jetzt noch nicht gesehen hatte. Als das Boot nun seinen Propeller einschaltet, wurde das gesamte Plankton dahinter aufgewirbelt und begann zu leuchten. Zusätzlich leuchtete die Gischt die seitlich entlang unseres Bootes in die Luft gewirbelt wurde ud bildete eine Strasse neben dem Boot. Es sah wirklch so aus als ob wir selber durch die Sterne fahren würden, die dort oben so hell leuchteten. Als wir dann eine Weile unterwegs waren, leuchtete einer der Divemaster mit der Taschenlampe auf das Wasser neben uns, aus dem hunderte fliegende Fische über die Oberfläche schossen und uns zu bgeleiten schienen. Ich bin einfach nur 20 Minuten lang im hinteren Teil des Bootes gesessen und habe versucht dieses Scenerie aufzunehmen. Ich habe mir lange überlegt, wie man das Ganze niederschreiben könnte, und trotzdem habe ich das Gefühl, dass es eher kitschig als beeindruckend rüber kommt. Wie dem auch sei.. dieser Nachttauchgang und diese Bootsfahrt waren eines der schönsten Erlebnisse, die ich je haben durfte. Ich habe keine Photos von dieser Fahrt gemacht. Sie wären dem Ganzen nicht gerecht geworden.
Nach kurzem Nachfragen wurde uns gesagt, daß sich dort ein sehr langer Flying Fox von einer auf die Andere spannt. Für Alle denen der Ausdruck Flying Fox nichts sagt: In einem Klettergurt wird man an einer Kabelrolle festgeschnallt, die widerrum in das Seil eingehakt wird. Dann heissts einfach von der Plattform abdrücken und das Stahlseil entlang nach unten sausen. Klingt gefährlich und dumm? Ja! Also nichts wie hin!
Soll heissen wir haben gejohlt, geschriehen und uns gegenseitig aneinander geklammert. Zum Glück war Ebbe und wir konnten über einen schmalen Bereich auf die Hauptinsel zurückgehen, ansonsten wäre uns wohl ein weiterer Schwimmausflug nicht erspart geblieben.Ich war nach dem ersten Tag hundemüde und bin echt kaputt ins Bett gefallen. Der morgige Tag sollte einige unvergessliche Erlebnisse bereithalten, dass konnte ich aber natürlich noch nicht wissen...
Wir starteten den Tag wie auch den Tag zuvor. Früstück um 07:30, denn um 08:00 Uhr wollten wir bereits wie ausgemacht an der Tauchbasis sein und ins Boot zu neuen Abenteuern klettern. Wir hatten allerdings vom Vortag gelernt! Nachdem wir zuvor über eine halbe Stunde auf unser Essen gewartet hatten und zu spät gekommen sind ( Der Koch war anscheinend mit dem Andrang für das Frühstück überfordert, denn wir waren ja schliesslich vier Personen - und zwar die Einzigen ), wurde dieses Mal am Abend vorbestellt. Änderte wenig .. Dieses mal waren wohl die anderen zusätzlichen 3 Gäste Grund für die lange Dauer der Bestellung.
Wir kamen also pünkltich philippinische Zeit - 15 Minuten zu spät - an der Tauchbasis an un bestellten auch unser Mittagessen vor, das hatte im Restaurant am Tag zuvor über eine Stunde gebraucht. Wir sahens aber eher gelassen, an die philippinschen Zeitverständnisse muss man sich eben gewöhnen.
Wir hatten 2 grossartige Tauchgänge bei wunderschönem Wetter und ruhiger See. Ausserdem begleitete uns dieses Mal eine in Thailand lebende Amerikanerin auf unserer Tauchtour. Sarah arbeitet in ihrer derzeitigen Wahlheimt als Kindergärtnerin und war mit 3 Freundinnen auf Urlaub hier, allerdings war sie die einzige Taucherin. Wir hatten sie schon am Abend zuvor kurz an der Tauchbasis getroffen und hatten versucht sie vom Tauchen zu überzeugen. Als Lockmittel nutzten wir eine Erzählung von 2 Tintenfischen, die wir beim letzten Tauchgang beim Sex überrascht hatten. Hat anscheinend funktioniert ...also sie damit zu überreden...
Wir haben uns alle auf Anhieb gut verstanden und viele Reisegeschichten und Erfahrungen ausgetauscht. Wir kamen auf das Thema Nightdiving ( Ein Tauchgang bei Nacht mit Taschenlampe ) zu sprechen und sie meinte, dass sie bereits Einige hinter sich hatte und diese einfach phenomenal seien. Also haben wir uns kurzerhand für einen vierten Tauchgang in der Nacht entschieden.. ich für meinen Teil sollte es nicht bereuen.
Bevor wir zu der Erzählung des Nachttauchganges kommen, muss ich noch erwähnen, dass wir auch an diesem Tag mehr als eine Stunde auf unser Essen gewartet haben. Der Koch war heute leider einfach nicht im Restaurant erschienen. Naja... Wie gesagt, Gewöhnungssache. Aber dafür waren die danach frisch zubereiteten Fischcurries im Nachbarrestaurant der Hammer!
Wir starteten gegen 18:30 mit dem Boot und erreichten gegen 19:00 Uhr unsere Tauchziel an einer Insel im Osten der Bucht. Es war mittlerweile ziemlich dunkel geworden und ich war doch ewtas nervös. Der Gedanke daran nichts zu sehen, während man im Wasser nach unten ins Nichts glitt, war doch ein wenig Respekt einflössend, aber zuletzt war die Lust auf dieses Abenteuer doch viel Größer als alles Andere. Wir liessen uns zu Sechst ins Wasser fallen und begannen mit dem Abtauchen. Ausser dem schein der Taschenlampen war es stockfinster und nur wenn der Lichtstrahl auf etwas
traf - sei das nun Fisch, Fels oder andere Taucher - konnte man sich orientieren. Alleine das stellte einen doch auf die Probe und ich muss sagen, dass ein Nachttauchgang technisch sicher anspruchsvoller ist als ein Tauchgang unter Tags. Die Handzeichen sind schwierig zu geben und die Instrumente können nur erschwert abgelesen werden. Nichtsdestotrotz war es ein tolles Gefühl in der Nacht durchs Wasser zu gleiten.Nach ungefähr 20 Minuten nahmen wir eine Bewegung neben uns wahr. Mehrere Leute richteten ihre Taschlampe weg vom Felsen ins Schwarze und fanden dort einen riesen Fisch. Nach kurzer Begutachtung konnte ich fix sagen, dass es sich um einen Baracuda handelte und zwar um einen Mordsgroßen. Am Anfang schwamm er nur so vor sich her, aber nach Kurzem schien ihn der Schein der Lampen aggressiv zu machen und er bewegte sich immer schneller und abgehackter umher, wobei er uns ziemlich Nahe kam. Unser Divemaster deutete uns, wir sollten uns weiter entfernen und drückte uns vom dem Fisch weg, allerdings war dem Baracuda anscheinend genau diese Bewegung aber zuviel. Blitzschnell schoss er vor, biss in das Jacket des Divemaster und war auch schon wieder fort. Es ging alles so schnell, dass man es nicht mal richtig sehen konnte. Der Biss - oder auch nur ein anstossen, wir konnten das nicht genau feststellen - verletzte ihn aber nicht und beschädigte auch kein Equipment. So schnell der Fisch hier war, war er auch wieder weg und wir sahen wieder nur Schwärze.
Wir setzten unsere Tauchgang fort, bis es Zeit wurde, wieder aufzutauchen. Wir legten einen Sichheitsstopp auf 5m Tiefe ein - ein Standardvorgang bei jedem Tauchgang - und wurde dort von einer Unmenge an Plankton begrüßt. Abertausende von kleinen Tieren umschwärmten uns und kitzelten auf der Haut. Man konnte vor lauter Gewusel fast nichts mehr sehen und unser Divemaster deutete uns die Taschenlampen abzuschalten. Als alle Licher auswaren, konnte man sehen, dass jedes dieser kleinen Tiere fluoriszierend war und einmal stärker und dann wieder schwächer leuchtete. Vor allem wenn man seine Flossen bewegte konnte man das Licht sehen, fast so als würde man sich durch leuchtenden Staub hindurch bewegen.
Nachdem wir so nun ein paar Minuten verbracht hatten, war es an der Zeit wieder ins Boot zu klettern und den Weg zurück anzutreten. Es gab in der Umgebung keinerlei Lichter und die Sterne strahlten so hell und zahlreich, wie ich es bis jetzt noch nicht gesehen hatte. Als das Boot nun seinen Propeller einschaltet, wurde das gesamte Plankton dahinter aufgewirbelt und begann zu leuchten. Zusätzlich leuchtete die Gischt die seitlich entlang unseres Bootes in die Luft gewirbelt wurde ud bildete eine Strasse neben dem Boot. Es sah wirklch so aus als ob wir selber durch die Sterne fahren würden, die dort oben so hell leuchteten. Als wir dann eine Weile unterwegs waren, leuchtete einer der Divemaster mit der Taschenlampe auf das Wasser neben uns, aus dem hunderte fliegende Fische über die Oberfläche schossen und uns zu bgeleiten schienen. Ich bin einfach nur 20 Minuten lang im hinteren Teil des Bootes gesessen und habe versucht dieses Scenerie aufzunehmen. Ich habe mir lange überlegt, wie man das Ganze niederschreiben könnte, und trotzdem habe ich das Gefühl, dass es eher kitschig als beeindruckend rüber kommt. Wie dem auch sei.. dieser Nachttauchgang und diese Bootsfahrt waren eines der schönsten Erlebnisse, die ich je haben durfte. Ich habe keine Photos von dieser Fahrt gemacht. Sie wären dem Ganzen nicht gerecht geworden.
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