Tja, irgednwie haben meine Blogeinträge die dumme Eigenschaft immer bei der Hälfte der Reise aufzuhören...
Die Schuld dafür liegt zu 90 % bei mir... Die anderen 10 % schieb ich irgendwelchen höheren Mächten zu. Man darf sich ja nicht alles aufhalsen.
Spass beiseite: Während unseres Aufenthaltes in Tokyo habe ich fleissig am Blog geschrieben, allerdings wwar die Zeit immer sehr knapp ( wir waren sehr auf Trab ) nd ich wollte die Einträge immer mehr ausschmücken als ich in der kurzen Zeit die ich hatte zustande gebracht hab. Das hatte dann zur Folge das ich es immer weiter nach hinten verschoben habe... und dann leider ein eher nicht so denkwürdiges Ende des Trips geniessen durfte. Dazu komme ich aber noch ..
Jetzt erstmal Bühe frei für meinen damals gechriebenen Einträge zu Japan... Das eine Jahr Verspätung ignorieren wir einfach weg!
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Den Tag vor unserem Flug nach Japan haben wir hauptsächlich im Auto verbracht. Von Lumbang ging es zunächst nach Calamba zum Mittagessen. Ok, um ehrlich zu sein war das so geplant... wer sich an meine Kommentare zu Zeitplänen auf den Philippinen erinnert, der wird wohl ahnen was kommt. Es wurde eher ein früher Abendessen. Das Restaurant selber war an einen See gebaut und schwimmende, überdachte Floße mit Tischen und Bänken darauf bildeten die eigentlichen Essplätze. Das Restaurant hatte eine große Gemeinsamkeit mit denen auf Palawan, wir warteten eine gute Stunde auf das Essen. Das allerdings war wirklich ausgezeichnet.
Nach dem Essen führen Michis Verwandte mit dem Auto zurück nach Lumbang, während sie uns bei einer lokalen Busstation absetzten. Wir wollten mit dem Bus zurück nach Manila, wo wir uns für den Abend ein Treffen mit alten Universitätsfreunden von Michi ausgemacht hatten. Der Bus selber war Innen komfortabel, mit Klimaanlage, einem Riesen TFT-Fernseher in der Front und sogar gratis WiFi mit Internetzugang. Diese Buse sind übrigens die obere Kategorie. Es geht auch anders, in Bussen ohne Fenster und vollgestopft bis zum Rand mit Menschen und Gepäck. Ob man sich das wegen der paar Pesos als Tourist wirklich antun will ist eine andere Frage. Ich hatte das Vergnügen schon und bevorzuge die gehobene Klasse.
Wie geschrieben, das Interiour konnte sich sehen lassen. Die Federung hatte aber sicher schon bessere Tage genossen. Machte aber nichts, die Federung viel uns aufgrund der Fahrweise des Chauffeurs kaum auf. Als wir am Stadtrand von Manila ankamen, standen wir mitten in der Freitagsrushhour. Das ist Krieg! Hier wird um jeden Centimeter gekämpft, da nimmt keiner Rücksicht. der Busfahrer packte sein ganzes "Können" aus und ein paar mal dachte ich schon wir krachen irgendwo rein. Ich sollte es eigentlich schon gewohnt sein... aber manche Dinge jagen dir einfach immer wieder nen Schauer über den Rücken runter.
Wir kamen dann doch gesund und munter an unserem Treffpunkt in Makati an. Einige unserer Freunde waren bereits dort, andere kamen nach und nach dazu. Wir hatten beschlossen einfach durchzufeiern, denn unser Flugzeug sollte um 05.30 Uhr starten, was für uns bedeutete, dass wir 2 Stunden vorher am Fughafen sein mussten. Wir haben den Plan eingehalten, sowohl was die Pünktlichkeit als auch das Feiern betraf. Sagen wir einfach wir mussten uns keine Gedanken darüber zu machen im Flugzeug schlecht zu schlafen. Besonders Michi nicht ;) Der Flughafen von Manila hält im Übrigen auch immer ein paar Überraschungen bereit. Ich schrieb es dem Alkohol zu als ich zum ersten Mal einen Hahn mitten in der Abflughalle krähen hörte, allerdings sahen sich die Andern genau so verwundert um wie ich. Da war es wieder.. Eindeutig.. Wir konnten die Geräusche schliesslich einer kleinen Kartonschachtel zuordnen, die ein Passagier anscheinend als Handgepäck mit sich rumzuschleppen schien. Die Mitpassagiere auf diesem Fug taten mit jetzt schon leid ..
Der Flug nach Japan dauerte vier Stunden, die wir größtenteils schlafend verbrachten. Wir hatten extra Essen für diesen FLug bestellt, konnten uns aber nicht wirlich motivieren die Verpackung aufzureissen. Bernard zeigte von uns 3 am Meisten interesse. Er schlief mit Gesicht voran im Hühnchen wieder ein. Es waren nicht die bequemsten Sitze und wir stiegen doch ziemlich gerädert, aber aufgeregt und bereit die Stadt zu erkunden aus dem Flugzeug. Wir hatten uns einige Gerüchte und Geschichten herausgesucht, die es während unseres Aufenthaltes zu bestätigen oder zu zerschlagen galt.
Wir wurden sofort nach dem Austeigen auf der Toilette mit der ersten Eigenheit Japans konfrontiert. Den Klositzen! Ich hatte oft darüber gelesen und gehört, dass dem stillen Ort hier besondere Aufemrksamkeit geschenkt wird. Ich sollte nicht enttäuscht werden. Man kann behaupten was man will, aber nirgends geht man dermaßen luxuriös seinem Geschäft nach als in Japan. Das sind keine WCs, das sind atombetriebene Hochleistungsmaschinen die keinen Wunsch des geschundenen Reisehinterns offen lassen. Die Toilette muss mit mindestens 10 veschiedenen Schaltern und Knöpfen bedient werden und es braucht ein wenig Übung und Forscherdrang, denn die Zeichen sind auf japanisch und die Effekte zu Beginn doch sehr überraschend. Das der Klodeckel beheizt ist gehört eigentlich zu Standardausstattung, genau so wie eine automatisch ausfahrende Düse, die dir den Allerwertesten mit einem Wasserstrahl reinigt. Alle experimentierfreudigen Leute finden dann auch noch bald die Knöpfe um die Position, die Stärke und das Muster des Strahls zu verändern. Wer meint, seinem Nachfolger zu viel zuzumuten, der kann den Geruchsneutralisierer aktivieren, würde ich allerdings nicht empfehlen während man noch auf der Brille sitzt...
Also endlich in Tokio angekommen, schnappten wir unser Gepäck und wollten uns zuallererst ein wenig Bargeld besorgen. Das war und sollte schwieriger bleiben als Gedacht. Zusätzlich zur Unbedienbarkeit dieser japanischen Höllenmaschinen, wollen diese unsere Masetro Karten so gar nicht akzeptieren. Zum Glück konnte Bernard mit seiner Karte Bargeld beheben. Wir halten und so und mit unseren Kreditkarten über Wasser.
Japan Tip 1: Checken, ob die Bankomatkarte in Japan akzeptiert wird. Maestro hat uns bis jetzt nicht glücklich gemacht.

Vom Flughafen ging es mit dem Zug nach Asakusa ( gesprochen Asaxa ), wo wir uns mit Arianne und ihrer Schwester treffen wollten. Arianne ist eine Philippinin, die allerdings schon seit 6 Jahren in Japan lebt, sehr gut japanisch spricht und unseren Trip geplant hat. Der Ursprungsplan war, unser Gepäck am Bahnhof Asakusa in ein Gepäckfach zu sperren, um es später zum einchecken im Hotel wieder abzuholen. Wir haben festgestellt das keiner von uns in Tetris richtig gut ist... Alle Gepäckstücke in ein Fach? Nach mehrmaligem Versuch es zu Stapeln gaben wir auf, wir wurden schon komisch angesehn und ausserdem traf Arianne gerade ein.
Wir konnten laut ihr auch alles im Hotel lassen. Einchecken würde eben erst ab 15 Uhr möglich sein, aber wir wollten so schnell als möglich ein wenig die Stadt erkunden. Nach ca. 20 Minuten Fußmarsch standen wir fast vor unserem Hotel, als uns Bernard auf einmal ziemlich entgeistern ansieht. Ihm war gerade aufgefallen warum er die letzten 20 Minuten so entspannt marschiert war... Er hatte seinen Koffer im unversperrten Fach am Bahnhof liegen lassen.. Oups. Also nochmal alles retour und den Koffer geholt, der wie gehofft noch an Ort und Stelle war. Sind eben ein ehrliches Völkchen die Japaner.
Nun hatten wir nach erfolgreichem Abladen des Gepäcks endlich Zeit uns in aller Ruhe ein wenig von der Stadt anzusehn. Mein erster Eindruck von der Stadt war anders als erwartet. Es war lange nicht so hektisch und laut wie ich es mir vorsgestellt hatte, aber ich war vermutlich noch auf Manila eingestellt. Asakusa ist allerdings auch ein eher ruhigerer Stadtteil ud so konnten wir gemütlich durch die Gegend strobern und mal alle Eindrücke auf uns wirken lassen. Überall gab es kleine Gassenrestaurants in denen alle möglichen Speisen feil geboten und teils auch lautstark angepriesen wurden. Viele der Speise werden aus Plastik nachgebildet und in die Auslagen gestellt und zwar so echt aussehend, dass man den Unterschied so gut wie nicht erkennen kann. Wenn man etwas bestellt, dann sieht es auch so aus wie abgebildet. Ohne wenn und aber.
Unser Hotel, das Asakusa View Hotel, warin unmittelbarer Nähe des Skyview Towers, einem 650 m hohen Aussichtsturm. Arianne führte uns durch enge Gasse und breite Einkaufsstrassen bis zum Fuße des Turm, wo sich ein großes Einkaufszentrum befand. Dort haben wir zu Abend gegessen und eine riesen Schüssel Ramen schmecken lassen. Das Essen generell ist sehr lecker, auch wenn man teils einfach nicht weiss, was man bekommt wenn man bestellt. Vieles ist nru auf japanisch angepriesen und selbst wenn es eine egnlisch Karte gibt, sind die Namen oftmals nicht aussagekräftig. Wir unterhalten uns oft mit anderen Touristen und 2 jungen Frauen waren einmal mehr "iritiert" über die in Suppe gekochten Schweininnerein, die sie anscheind bestellt hatten.
Beim Rückweg durch die Stadt, gingen wir durch den berühmten Asakusa Schrein und genossen die Kirschblüten, die überall durch die Luft flogen. Tokyo ansich ist auf den ersten BLick eine sehr saubere Stadt. Ich konnte sehr wenig bis keine Müll entdeckten der irgendwo in der Gegend herum lag und das obwohl man so gut wie nirgends Mülleimer findet. Kein Scherz. Die iinzigen Mistkübel die wir verwenden konnten, finden sich ab und an neben einem der tausenden Getränkeautomaten, die kalte oder warme Getränke ausspucken. Die Japaner nehmen ihren Müll meistens wieder mit nach Hause und niemand wirft einfach etwas auf die Strasse. Das das bei 35 Millionen Menschen funktioniert grenzt für mich an ein Wunder. Wenig disziplin kann man ihnen wirklich nicht vorwerfen.
Noch etwas viel mir am ersten Abend / Nacht besonders stark auf. So laut es unter Tags auch ab und an zuzugehen scheint, so wird es sobald es dunkel wird doch ziemlich ruhig auf den Strassen. Ich dachte mir eigentlich das es viel lärmender sei musste, aber zumindest in unserer Gegend war erstaunlich wenig zu hören. Ich werde dem in weiteren Nächten noch nachgehen.
Unser Hotel war ein Glückgriff. Das Asasuka View ist ein 29 stöckiges Hotel, in dem wir im 19 untergebracht wurden. die Aussicht auf die Stadt war unter Tags und Nachts einfach unglaublich und jeden Yen wert. Grosse Empfehlung meinerseits für dieses Hotel.
Tip2. Asakusa View Hotel
Es ist schwer alle Eindrücke zusammenzufassen. Es geschieht einfach zu viel in zu kurzer Zeit um alles verarbeiten zu können. In einer Stadt wie Tokio müsste man einmal ein Jahr gelebt haben um behaupten zu können, man habe ein wenig Ahnung von der Lebensweise hier.
Am nächsten MOrgen ging es zuerst mittels Ubahn nach Shibuya. Die Kreuzung dort ist berühmt für seine Menschenmassen, die jeden Tag zur Rushhour queren und wie ein großer Ameisenhaufen aussehen. Ausserdem befindet sich dort das Denkmal von Hachinko, einem der berühmtesten Hunde Japans. Wer jetzt nichts mit dem Name Hachiko anfangen kann:
Um 1920 herum hat ein Arzt einen Hund bei sich aufgenommen. Er taufte ihn Hachiko und die beiden wurden unzertrennlich. Jeden Tag ging der Arzt zur Bahnstation und fuhr von dort zur Arbeit, während Hachiko am Bahnsteig auf seine Rückkehr wartete. Eines Tages verstarb der Arzt - Dr. Ueno - an seiner Arbeitsstelle. Hachiko konnte die Tragweite dieses Ereignisses allerdings nicht verstehen, und wartet über 10 Jahre lang, jeden Tag am Bahnsteig auf die Rückkehr seines Herrchens. Für diese Treue wurde er in Japan zu einer Berühmtheit.
Arianne kennt die Stadt bereits sehr gut und führte uns zum Beispiel auch auf das Tokyo Metropolitan Building, von dem man aus einen tollen Ausblick über ganz Tokyo hat. Das wirkliche grandiose daran ist allerdings, das die Fahrt nach oben kostenlos ist. Oben erwartete uns eine Aussichtsplatform sowie ein Souveniershop, der von Plüschtieren von berühmten Anime-Figuren sowie Magneten alles hatte, was der Japanfan so erwartete. Unser Abendessen bestand aus Sushi aus dem Supermarkt, über das wir unter einem Kirschblütenbaum im Asakusa Tempel genüsslich hermachten. Zum Glück hat uns der Polizist erst verjagt als wir schon fast fertig waren und das obwohl er bereits einmal an uns vorbei gegangen war und uns sogar guten Appetit gewünscht hatte. Vermutlich musste er erst seinen Vorgesetzten fragen ob wie hier einfach so am Boden sitzend im Tempel unser Essen geniessen durften.
Tip 3: Tokyo Metropolitan Building
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Um 23:00 Uhr nahmen wir den Nachtbus nach Osaka, der uns innerhalb von 8 Stunden ans Ziel bringen sollte. Mit dem Shikansen dauert die Fahrt nur 2 Stunden, ist dafür allerdings ums das dreifache teurer. Der Shikansen, der Hochgeschwindigkeitszug, der mit über 350 kmh durch Japan rast, eine sehr schnelle, aber wie gesagt auch sehr teure Art in Japan zu reisen.Die Fahrt konnte man nicht gerade als erholsam bezeichnen und wir kamen mit steifen Rücken und Genick in Osaka an. Was tut man nicht alles für billigere Transportmöglichkeiten. Auch hier stellten wir unser Gepäck in der Hotellobby ab und machten uns auf den Weg, um die Stadt ein wenig kennen zu lernen. Osaka ist die zweitgrößte Stadt Japans, und doch hat sie einen eigenen Charme. Sie wirkt ein wenig ruhiger, relaxter. Wir hatten leider nur einen Tag hier, darum auch sehr schwer sich eine tiefere Meinung zu bilden. Ein besuch auf dem Dach eines Hochhauses und das herumwandern in den engen Gassen der Stadt gehört genauso zu unseren Aktivitäten wie der Besuch des "Running Man", einer riesen Reklame, die einen laufenden Mann darstellte. Ich habe keine Ahnung warum gerade diese Webrung dermaßen berühmt ist, aber wenn man sie besucht, kann man auf jeden Fall sicher sein einiges vom wuseligen Treiben der Japaner mitzubekommen, da sie sich in einer sehr stark frequentierten Gegend befindet.

Unser Hotel hatte ein eigenes "öffentliches Bad", was im Prinzip einem Waschraum mit einem kleinen Pool gleichzusetzen ist, allerdings ist das Wasser darin sehr heiß und darf nur betreten werden, wenn man sich davor bereits gründlichst gewaschen hat. Das macht man im sitzen mit Schüsseln voll mit warmen Wasser. Hier wird streng nach Geschlechtern getrennt. Gemixte Bäder sind eher die Ausnahme, hier sind die Japaner eher prüde. Bei ihrer Bus oder Ubahnlektüre ist eher das gegenteil der Fall. Softporno Magazine sowie Mangas mit explizitem Inhalt werden ohne Scham öffentlich gelesen und auch kommentiert. Um diese Diskrepanzen zu verstehen muss man wohl Japanologie studieren ...
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Hier enden meine damaligen Notizen. Es ei so viel gesagt: Wir hatten noch wunderbare Tage sowohl in Osaka, als auch Kyoto und Tokyo. Arianne und viele der ihrer Freunde und alten Studiumskollegen von Michi sind mir sehr ans Herz gewachsen.
Wir folgen anch tollen 10 Tagen wieder auf die Phillippinen und trafen uns dort mit Aureli, einem Freund von Bernard, mit dem wir gemeinsam nach Baler gefahren sind. Auf einem laut Google-Maps "Highway"... Es war kein "typischer" Highway und wir kehrten nach 3 Stunden wieder um, nachdem uns die Insassen eines und entgegenkommenden Fahrzeugs gewarnt hatten, dass wir noch viele Stunden "Highway" vor uns hatten. Inklusive 2 Fussdurchquerungen.. Naja, dieser Teil des Urluabs wir bei Bernard, Michi, Aureli und mir nur noch der "Road-Trip" genannt. Wir kamen auf anderen Wegen ( und nach ca 12 Stunden ) in Baler an und checkten dort in ein gutes Hotel ein. Es war teuer aber jeden Peso wert. Baler ist ein Surfertreffpunkt und genausp lebt es sich dort. Leider wurde mir genau der Sport zum Verhängniss, mit dem Baler so in aller Munde liegt. Bei unserer ersten Surfstunde flog ich unglücklich vom Brett und Riss mir einige Bänder im linken Knie.
Es folgte eine ziemliche Odysee mit Krankenhausbesuchen, Flugumbuchungen und dergleichen. Das ist auch der Grund, weshalb ich den Blog dann nicht mehr weiter geführt habe. Ich hatte meine Konzantration auf meine Heilung gelegt... und dann hatte ich alles nicht mehr so frisch im Kopf, als das chh einen guten Bericht hätte schreiben können...
Nun ja... wir sind jetzt ein Jahr älter.... und schlauer..
Ach was, Bödsinn: Ich sitze scho wieder auf den Phillippinen in Lumbang und unser Zeitplan is voller als je zuvor. Neues Jahr, neuer Blog :D
Aber hier noch ein paar Eindrücke aus Japan:



Die Schuld dafür liegt zu 90 % bei mir... Die anderen 10 % schieb ich irgendwelchen höheren Mächten zu. Man darf sich ja nicht alles aufhalsen.
Spass beiseite: Während unseres Aufenthaltes in Tokyo habe ich fleissig am Blog geschrieben, allerdings wwar die Zeit immer sehr knapp ( wir waren sehr auf Trab ) nd ich wollte die Einträge immer mehr ausschmücken als ich in der kurzen Zeit die ich hatte zustande gebracht hab. Das hatte dann zur Folge das ich es immer weiter nach hinten verschoben habe... und dann leider ein eher nicht so denkwürdiges Ende des Trips geniessen durfte. Dazu komme ich aber noch ..
Jetzt erstmal Bühe frei für meinen damals gechriebenen Einträge zu Japan... Das eine Jahr Verspätung ignorieren wir einfach weg!
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Den Tag vor unserem Flug nach Japan haben wir hauptsächlich im Auto verbracht. Von Lumbang ging es zunächst nach Calamba zum Mittagessen. Ok, um ehrlich zu sein war das so geplant... wer sich an meine Kommentare zu Zeitplänen auf den Philippinen erinnert, der wird wohl ahnen was kommt. Es wurde eher ein früher Abendessen. Das Restaurant selber war an einen See gebaut und schwimmende, überdachte Floße mit Tischen und Bänken darauf bildeten die eigentlichen Essplätze. Das Restaurant hatte eine große Gemeinsamkeit mit denen auf Palawan, wir warteten eine gute Stunde auf das Essen. Das allerdings war wirklich ausgezeichnet.
Nach dem Essen führen Michis Verwandte mit dem Auto zurück nach Lumbang, während sie uns bei einer lokalen Busstation absetzten. Wir wollten mit dem Bus zurück nach Manila, wo wir uns für den Abend ein Treffen mit alten Universitätsfreunden von Michi ausgemacht hatten. Der Bus selber war Innen komfortabel, mit Klimaanlage, einem Riesen TFT-Fernseher in der Front und sogar gratis WiFi mit Internetzugang. Diese Buse sind übrigens die obere Kategorie. Es geht auch anders, in Bussen ohne Fenster und vollgestopft bis zum Rand mit Menschen und Gepäck. Ob man sich das wegen der paar Pesos als Tourist wirklich antun will ist eine andere Frage. Ich hatte das Vergnügen schon und bevorzuge die gehobene Klasse.
Wie geschrieben, das Interiour konnte sich sehen lassen. Die Federung hatte aber sicher schon bessere Tage genossen. Machte aber nichts, die Federung viel uns aufgrund der Fahrweise des Chauffeurs kaum auf. Als wir am Stadtrand von Manila ankamen, standen wir mitten in der Freitagsrushhour. Das ist Krieg! Hier wird um jeden Centimeter gekämpft, da nimmt keiner Rücksicht. der Busfahrer packte sein ganzes "Können" aus und ein paar mal dachte ich schon wir krachen irgendwo rein. Ich sollte es eigentlich schon gewohnt sein... aber manche Dinge jagen dir einfach immer wieder nen Schauer über den Rücken runter.
Wir kamen dann doch gesund und munter an unserem Treffpunkt in Makati an. Einige unserer Freunde waren bereits dort, andere kamen nach und nach dazu. Wir hatten beschlossen einfach durchzufeiern, denn unser Flugzeug sollte um 05.30 Uhr starten, was für uns bedeutete, dass wir 2 Stunden vorher am Fughafen sein mussten. Wir haben den Plan eingehalten, sowohl was die Pünktlichkeit als auch das Feiern betraf. Sagen wir einfach wir mussten uns keine Gedanken darüber zu machen im Flugzeug schlecht zu schlafen. Besonders Michi nicht ;) Der Flughafen von Manila hält im Übrigen auch immer ein paar Überraschungen bereit. Ich schrieb es dem Alkohol zu als ich zum ersten Mal einen Hahn mitten in der Abflughalle krähen hörte, allerdings sahen sich die Andern genau so verwundert um wie ich. Da war es wieder.. Eindeutig.. Wir konnten die Geräusche schliesslich einer kleinen Kartonschachtel zuordnen, die ein Passagier anscheinend als Handgepäck mit sich rumzuschleppen schien. Die Mitpassagiere auf diesem Fug taten mit jetzt schon leid ..
Wir wurden sofort nach dem Austeigen auf der Toilette mit der ersten Eigenheit Japans konfrontiert. Den Klositzen! Ich hatte oft darüber gelesen und gehört, dass dem stillen Ort hier besondere Aufemrksamkeit geschenkt wird. Ich sollte nicht enttäuscht werden. Man kann behaupten was man will, aber nirgends geht man dermaßen luxuriös seinem Geschäft nach als in Japan. Das sind keine WCs, das sind atombetriebene Hochleistungsmaschinen die keinen Wunsch des geschundenen Reisehinterns offen lassen. Die Toilette muss mit mindestens 10 veschiedenen Schaltern und Knöpfen bedient werden und es braucht ein wenig Übung und Forscherdrang, denn die Zeichen sind auf japanisch und die Effekte zu Beginn doch sehr überraschend. Das der Klodeckel beheizt ist gehört eigentlich zu Standardausstattung, genau so wie eine automatisch ausfahrende Düse, die dir den Allerwertesten mit einem Wasserstrahl reinigt. Alle experimentierfreudigen Leute finden dann auch noch bald die Knöpfe um die Position, die Stärke und das Muster des Strahls zu verändern. Wer meint, seinem Nachfolger zu viel zuzumuten, der kann den Geruchsneutralisierer aktivieren, würde ich allerdings nicht empfehlen während man noch auf der Brille sitzt...
Also endlich in Tokio angekommen, schnappten wir unser Gepäck und wollten uns zuallererst ein wenig Bargeld besorgen. Das war und sollte schwieriger bleiben als Gedacht. Zusätzlich zur Unbedienbarkeit dieser japanischen Höllenmaschinen, wollen diese unsere Masetro Karten so gar nicht akzeptieren. Zum Glück konnte Bernard mit seiner Karte Bargeld beheben. Wir halten und so und mit unseren Kreditkarten über Wasser.
Japan Tip 1: Checken, ob die Bankomatkarte in Japan akzeptiert wird. Maestro hat uns bis jetzt nicht glücklich gemacht.
Vom Flughafen ging es mit dem Zug nach Asakusa ( gesprochen Asaxa ), wo wir uns mit Arianne und ihrer Schwester treffen wollten. Arianne ist eine Philippinin, die allerdings schon seit 6 Jahren in Japan lebt, sehr gut japanisch spricht und unseren Trip geplant hat. Der Ursprungsplan war, unser Gepäck am Bahnhof Asakusa in ein Gepäckfach zu sperren, um es später zum einchecken im Hotel wieder abzuholen. Wir haben festgestellt das keiner von uns in Tetris richtig gut ist... Alle Gepäckstücke in ein Fach? Nach mehrmaligem Versuch es zu Stapeln gaben wir auf, wir wurden schon komisch angesehn und ausserdem traf Arianne gerade ein.
Nun hatten wir nach erfolgreichem Abladen des Gepäcks endlich Zeit uns in aller Ruhe ein wenig von der Stadt anzusehn. Mein erster Eindruck von der Stadt war anders als erwartet. Es war lange nicht so hektisch und laut wie ich es mir vorsgestellt hatte, aber ich war vermutlich noch auf Manila eingestellt. Asakusa ist allerdings auch ein eher ruhigerer Stadtteil ud so konnten wir gemütlich durch die Gegend strobern und mal alle Eindrücke auf uns wirken lassen. Überall gab es kleine Gassenrestaurants in denen alle möglichen Speisen feil geboten und teils auch lautstark angepriesen wurden. Viele der Speise werden aus Plastik nachgebildet und in die Auslagen gestellt und zwar so echt aussehend, dass man den Unterschied so gut wie nicht erkennen kann. Wenn man etwas bestellt, dann sieht es auch so aus wie abgebildet. Ohne wenn und aber.
Unser Hotel, das Asakusa View Hotel, warin unmittelbarer Nähe des Skyview Towers, einem 650 m hohen Aussichtsturm. Arianne führte uns durch enge Gasse und breite Einkaufsstrassen bis zum Fuße des Turm, wo sich ein großes Einkaufszentrum befand. Dort haben wir zu Abend gegessen und eine riesen Schüssel Ramen schmecken lassen. Das Essen generell ist sehr lecker, auch wenn man teils einfach nicht weiss, was man bekommt wenn man bestellt. Vieles ist nru auf japanisch angepriesen und selbst wenn es eine egnlisch Karte gibt, sind die Namen oftmals nicht aussagekräftig. Wir unterhalten uns oft mit anderen Touristen und 2 jungen Frauen waren einmal mehr "iritiert" über die in Suppe gekochten Schweininnerein, die sie anscheind bestellt hatten.
Beim Rückweg durch die Stadt, gingen wir durch den berühmten Asakusa Schrein und genossen die Kirschblüten, die überall durch die Luft flogen. Tokyo ansich ist auf den ersten BLick eine sehr saubere Stadt. Ich konnte sehr wenig bis keine Müll entdeckten der irgendwo in der Gegend herum lag und das obwohl man so gut wie nirgends Mülleimer findet. Kein Scherz. Die iinzigen Mistkübel die wir verwenden konnten, finden sich ab und an neben einem der tausenden Getränkeautomaten, die kalte oder warme Getränke ausspucken. Die Japaner nehmen ihren Müll meistens wieder mit nach Hause und niemand wirft einfach etwas auf die Strasse. Das das bei 35 Millionen Menschen funktioniert grenzt für mich an ein Wunder. Wenig disziplin kann man ihnen wirklich nicht vorwerfen.
Noch etwas viel mir am ersten Abend / Nacht besonders stark auf. So laut es unter Tags auch ab und an zuzugehen scheint, so wird es sobald es dunkel wird doch ziemlich ruhig auf den Strassen. Ich dachte mir eigentlich das es viel lärmender sei musste, aber zumindest in unserer Gegend war erstaunlich wenig zu hören. Ich werde dem in weiteren Nächten noch nachgehen.
Tip2. Asakusa View Hotel
Es ist schwer alle Eindrücke zusammenzufassen. Es geschieht einfach zu viel in zu kurzer Zeit um alles verarbeiten zu können. In einer Stadt wie Tokio müsste man einmal ein Jahr gelebt haben um behaupten zu können, man habe ein wenig Ahnung von der Lebensweise hier.
Am nächsten MOrgen ging es zuerst mittels Ubahn nach Shibuya. Die Kreuzung dort ist berühmt für seine Menschenmassen, die jeden Tag zur Rushhour queren und wie ein großer Ameisenhaufen aussehen. Ausserdem befindet sich dort das Denkmal von Hachinko, einem der berühmtesten Hunde Japans. Wer jetzt nichts mit dem Name Hachiko anfangen kann:
Um 1920 herum hat ein Arzt einen Hund bei sich aufgenommen. Er taufte ihn Hachiko und die beiden wurden unzertrennlich. Jeden Tag ging der Arzt zur Bahnstation und fuhr von dort zur Arbeit, während Hachiko am Bahnsteig auf seine Rückkehr wartete. Eines Tages verstarb der Arzt - Dr. Ueno - an seiner Arbeitsstelle. Hachiko konnte die Tragweite dieses Ereignisses allerdings nicht verstehen, und wartet über 10 Jahre lang, jeden Tag am Bahnsteig auf die Rückkehr seines Herrchens. Für diese Treue wurde er in Japan zu einer Berühmtheit.
Tip 3: Tokyo Metropolitan Building
----
Um 23:00 Uhr nahmen wir den Nachtbus nach Osaka, der uns innerhalb von 8 Stunden ans Ziel bringen sollte. Mit dem Shikansen dauert die Fahrt nur 2 Stunden, ist dafür allerdings ums das dreifache teurer. Der Shikansen, der Hochgeschwindigkeitszug, der mit über 350 kmh durch Japan rast, eine sehr schnelle, aber wie gesagt auch sehr teure Art in Japan zu reisen.Die Fahrt konnte man nicht gerade als erholsam bezeichnen und wir kamen mit steifen Rücken und Genick in Osaka an. Was tut man nicht alles für billigere Transportmöglichkeiten. Auch hier stellten wir unser Gepäck in der Hotellobby ab und machten uns auf den Weg, um die Stadt ein wenig kennen zu lernen. Osaka ist die zweitgrößte Stadt Japans, und doch hat sie einen eigenen Charme. Sie wirkt ein wenig ruhiger, relaxter. Wir hatten leider nur einen Tag hier, darum auch sehr schwer sich eine tiefere Meinung zu bilden. Ein besuch auf dem Dach eines Hochhauses und das herumwandern in den engen Gassen der Stadt gehört genauso zu unseren Aktivitäten wie der Besuch des "Running Man", einer riesen Reklame, die einen laufenden Mann darstellte. Ich habe keine Ahnung warum gerade diese Webrung dermaßen berühmt ist, aber wenn man sie besucht, kann man auf jeden Fall sicher sein einiges vom wuseligen Treiben der Japaner mitzubekommen, da sie sich in einer sehr stark frequentierten Gegend befindet.
Unser Hotel hatte ein eigenes "öffentliches Bad", was im Prinzip einem Waschraum mit einem kleinen Pool gleichzusetzen ist, allerdings ist das Wasser darin sehr heiß und darf nur betreten werden, wenn man sich davor bereits gründlichst gewaschen hat. Das macht man im sitzen mit Schüsseln voll mit warmen Wasser. Hier wird streng nach Geschlechtern getrennt. Gemixte Bäder sind eher die Ausnahme, hier sind die Japaner eher prüde. Bei ihrer Bus oder Ubahnlektüre ist eher das gegenteil der Fall. Softporno Magazine sowie Mangas mit explizitem Inhalt werden ohne Scham öffentlich gelesen und auch kommentiert. Um diese Diskrepanzen zu verstehen muss man wohl Japanologie studieren ...
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Hier enden meine damaligen Notizen. Es ei so viel gesagt: Wir hatten noch wunderbare Tage sowohl in Osaka, als auch Kyoto und Tokyo. Arianne und viele der ihrer Freunde und alten Studiumskollegen von Michi sind mir sehr ans Herz gewachsen.
Wir folgen anch tollen 10 Tagen wieder auf die Phillippinen und trafen uns dort mit Aureli, einem Freund von Bernard, mit dem wir gemeinsam nach Baler gefahren sind. Auf einem laut Google-Maps "Highway"... Es war kein "typischer" Highway und wir kehrten nach 3 Stunden wieder um, nachdem uns die Insassen eines und entgegenkommenden Fahrzeugs gewarnt hatten, dass wir noch viele Stunden "Highway" vor uns hatten. Inklusive 2 Fussdurchquerungen.. Naja, dieser Teil des Urluabs wir bei Bernard, Michi, Aureli und mir nur noch der "Road-Trip" genannt. Wir kamen auf anderen Wegen ( und nach ca 12 Stunden ) in Baler an und checkten dort in ein gutes Hotel ein. Es war teuer aber jeden Peso wert. Baler ist ein Surfertreffpunkt und genausp lebt es sich dort. Leider wurde mir genau der Sport zum Verhängniss, mit dem Baler so in aller Munde liegt. Bei unserer ersten Surfstunde flog ich unglücklich vom Brett und Riss mir einige Bänder im linken Knie.
Es folgte eine ziemliche Odysee mit Krankenhausbesuchen, Flugumbuchungen und dergleichen. Das ist auch der Grund, weshalb ich den Blog dann nicht mehr weiter geführt habe. Ich hatte meine Konzantration auf meine Heilung gelegt... und dann hatte ich alles nicht mehr so frisch im Kopf, als das chh einen guten Bericht hätte schreiben können...
Nun ja... wir sind jetzt ein Jahr älter.... und schlauer..
Ach was, Bödsinn: Ich sitze scho wieder auf den Phillippinen in Lumbang und unser Zeitplan is voller als je zuvor. Neues Jahr, neuer Blog :D
Aber hier noch ein paar Eindrücke aus Japan:
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